Peter Weiß (CDU) erwartet Mindestlohn in der Zeitarbeit
"Es ist doch schade, dass alles nur streitig diskutiert wird und manche über sinkende Umfragewerte klagen, wo es doch in diesem Sommer gute Nachrichten gibt: Die Wirtschaft wächst wieder, es gibt weniger Arbeitslose, Deutschland hat erfolgreich die Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Grenzen gehalten." CDU-Bundestagsabgeordneter Peter Weiß ist etwas frustriert über eine solche Situation. Der 54-Jährige verweist darauf, dass gerade in der Ortenau mit einer intensiven Kurzarbeit die Auswirkungen gering gehalten worden seien. Noch sei die Krise nicht ausgestanden, immerhin gebe es noch 300 Betriebe, in denen kurz gearbeitet werden müsse, doch zeige dies, wie sinnvoll die Verlängerung der jetzigen Kurzarbeitsregeln bis ins nächste Jahr hinein sei. Mindestlöhne in der Zeitarbeit Der Abgeordnete erwartet im Übrigen, dass spätestens zur Jahresmitte 2011, wenn die Arbeitnehmerfreizügigkeit für alle EU-Länder kommt, auch Mindestlöhne für Zeitarbeitnehmer kommen werden. Niemand habe ein Interesse daran, dass es eine dauernde Lohnspirale nach unten gebe. Langzeitarbeitslose Sorgen bereiten dem Abgeordneten des Wahlkreises Lahr-Emmendingen, dass der beginnende Aufschwung nicht bei den Langzeitarbeitslosen ankomme. "Die müssen auch profitieren können, deshalb bin ich froh, dass wir das Projekt Bürgerarbeit für den Ortenaukreis gewinnen konnten." Bei den weiteren Reformen im Sozialgesetzbuch II wird sich Peter Weiß, wie er beim traditionellen Sommerbesuch gestern ankündigte, für eine regionalisierte Arbeitsmarktpolitik einsetzen werde. "Es wäre besser, wenn die Arbeitsagenturen und die kommunale Arbeitsförderung mehr Entscheidungsspielräume hätten, sie könnten mit mehr Eigenständigkeit bessere Ergebnisse bringen als durch zentrale Vorgaben aus Berlin oder Nürnberg", meint Weiß. Bessere Chancen Regional angepasste Programme oder Instrumente steigerten die Chance, Langzeitarbeitslose in den ersten Arbeitsmarkt zurückzuführen. Peter Weiß beklagt noch etwas anderes: Alle redeten über das Sparpaket, aber es werde nicht wahrgenommen, dass in Bildung, Forschung und Innovationsförderung mehr Geld fließt. "Bei Zukunftsinvestitionen wird nicht gespart, darüber sollte man reden, dann hätten wir auch kein Desaster bei den Umfragewerten", betont Weiß. (Badische Zeitung, 11.08.´10)












Hanne Preis feiert Betriebsjubiläum
Hanne Preis, Gebietsleiterin der Ulmer Zeitarbeit GmbH und zuständig für die Niederlassungen Kempten und Ravensburg feierte am 01.07.2010 ihr 20-jähriges Betriebsjubiläum. Zuerst war die Stelle als Niederlassungsleiterin in Kempten nur als Übergangslösung gedacht, bis ich eine Festanstellung als Lehrerin hier im Allgäu gefunden habe, sagt die gebürtige Hessin. Im Laufe der Zeit machte mir die Arbeit in der Zeitarbeit immer noch mehr Spaß, die Niederlassung entwickelte sich hervorragend und das Umfeld in dem familiengeführten Betrieb war stets super, so dass ich mich auf die nächsten Jahre freue, so Preis weiter. Gerti und Walter Zeller, die Inhaber der seit über 33 Jahren bestehenden Ulmer Zeitarbeit, feierten gemeinsam mit ihrem Team in der Hauptverwaltung Ulm. Frau Preis ist für unsere Firma eine enorme Stütze, da sind sich die Eheleute Zeller einig. Ein gemütlicher Abend mit der gesamten Belegschaft folgt demnächst, versprach Zeller.


iGZ-Regionaltreffen in Straßburg
Europa, Zeitarbeit mit Equal Pay in Frankreich und grenzüberschreitende Arbeitnehmerüberlassung, das waren die Themen der iGZ-Mitglieder bei ihrem Treffen am 14. Juni 2010 in Straßburg. In einem Vortrag von Norbert Katz (Berater in allen Fragen der grenzüberschreitenden Arbeitnehmerüberlassung und Vorstandsmitglied des französischen Zeitarbeitsverbandes Prisme) konnten die iGZ-Mitglieder eine Welt der Zeitarbeit kennen lernen, die sich in vielen Punkten zu der Zeitarbeit in Deutschland unterscheidet. Als Gäste des Vize-Präsidenten im Europa-Parlament erfuhren die Teilnehmer Details zur Arbeit und Zukunft in der Europäischen Union. Mit dem Blick über die Grenze haben sich auch negative Bilder von Equal Pay in Europa relativiert. Die wunderschöne Stadt Straßburg war ein angenehmer Rahmen, nicht nur für viele neue Informationen, sondern auch für einen tollen Austausch unter Kollegen.




























Personalwirtschaft
Die Sonderausgabe des Magazins Personalwirtschaft "Trends *09" zeigt die Trends 2009 in der die Zeitarbeitsfirmen als Partner der Unternehmen agieren. Qualifizierte Zeitarbeitnehmer können auch häufig statt nach Hause geschickt zu werden, an anderer Stelle eingesetzt werden, da bestimmte Fachkräftebedarfe nur schwierig zu decken sind. Die kommisarische Bundesvorsitzende Ariane Durian gibt hierzu ihre Einschätzung des Marktes ab. Einen Weg aus dem Fachkräftemangel sieht sie vor allem darin, dass Zeitarbeitsunternehmen zukünftig rechtzeitig in den Weiterbildungsprozess der Mitarbeiter involviert werden. Die Arbeitnehmerüberlassung soll Jobagenten mit Coaching-Ausbildung einsetzten, um eine bessere Integration der Mitarbeiter zu gewährleisten.
Datei-Download:
Die atmende Personaldecke.pdf